Experimentalwettbewerb „Chemie entdecken“
   
Zum zweiten Mal nahmen Schüler des Leibniz-Gymnasiums an dem Wettbewerb „Chemie entdecken“ teil und führten spannende Experimente zum Thema „Manche mögen’s heiß – exotherme und endotherme chemische Reaktionen“ durch.
Schon im Herbst 2009 nahmen erstmals 13 Schüler des Differenzierungskurses „Biologie/Chemie“ erfolgreich an dem landesweiten Experimentalwettbewerb „Chemie entdecken“ teil.
Sie führten interessante Experimente zum Thema „Enzyme – chemische Scheren“ durch. So untersuchten sie u.a. den Einfluss der in Ananas und Kiwis enthaltenen Enzyme auf Joghurt, Götterspeise, Eiklar und Tortenguss.
Im Frühjahr 2010 nahmen schon über 100 Schüler des Leibniz-Gymnasiums an dem Wettbewerb „Chemie entdecken“ teil und führten spannende Experimente zum Thema „Manche mögen’s heiß – exotherme und endotherme chemische Reaktionen“ durch.
Im ersten Versuch bereiteten die Schüler einen Teig aus Mehl, Öl, Quark Backpulver und Milch zu, formten daraus Brötchen und legten sie anschließend in den heißen Backofen. Sie untersuchten und probierten die Brötchen nach 5, 10, 20 und 30 Minuten und verglichen sie mit einem Brötchen, das nicht in den Backofen gelegt wurde.
 
Danach bauten sie einen kleinen Vulkan aus Zucker, Backpulver und Eukalyptusöl und brachten ihn durch Zufuhr von Aktivierungsenergie (in Form eines brennenden Holzspans) zum „Feuerspucken“.
 
Beim dritten Experiment lösten die Schüler Zitronensäure in Wasser und legten einen Magnesiumbleistiftspitzer in die Lösung. Sie sahen wie sich der Spitzer unter starker Hitze- und Gasentwicklung auflöste. Das entstehende Gas identifizierten sie mit Hilfe der Knallgasprobe als Wasserstoff.

Beim letzten Experiment legten sich die Schüler zwei mit warmem Wasser gefüllte Aluminiumbehälter auf ihre Handrücken und legten in einen der Behälter eine halbe Brausetablette. In diesem Behälter trat eine starke Gasentwicklung auf und sie fühlten, dass die Temperatur in diesem Behälter stärker sank als im Vergleichsbehälter. Das entstehende Gas wiesen die Schüler mit Hilfe von Kalkwasser als Kohlenstoffdioxid nach.

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