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Ruhrpott
Ruhrpott

Chapeau!

Fünf ,,Aktive" und zwei ,,Ehemalige" aus unserer Schülerschaft begeisterten in der Werk°Stadt Witten mit einer gekonnten Vorstellung das Publikum. Geboten wurde ein Chanson-Abend mit dem Titel ,,Mensch, Ruhrpott!". Die Aufführung fand im Rahmen des NRW-Landesprogramms ,,Kultur und Schule" statt.

Durch den Abend führte die bekannte Künstlerin Maegie Koreen, die den Workshop mit großem Engagement durchgeführt und zu diesem beeindruckenden Ergebnis gebracht hat.

Hierüber gibt es auch einen Bericht in den Ruhr Nachrichten:



Ruhr-Nachrichten

Mensch, Ruhrpott:
Ein außergewöhnlicher Chanson-Abend

Von Dietmar Bock am 18. August 2008

WITTEN Kann man zwei Stunden lang über den Ruhrpott singen? Man kann: ,,Mensch, Ruhrpott!", heißt der Programm-Aufschrei, mit dem Chansonnette Maegie Koreen und ihre sechs jungen Mitstreiter/innen, zu den Pianoklängen von Niclas Floer, am Samstagabend für Aufsehen sorgten.

 

Koreen
Ruhr-Chansonnette Maegie Koreen
führte durch den Abend.
Foto: Dietmar Bock

Im Rahmen der Reihe "Ruhr-Chansonnale", die von der Gelsenkirchenerin Koreen initiiert wurde, widmete sich die Künstlerin mit ihren Schüler/innen diesmal dem Thema Ruhrgebiet. Und das auf allerhöchstem Niveau - künstlerisch wie inhaltlich.

Besondere Lieder

Dass an der Ruhr besondere Menschen leben, ist bekannt. Doch dass für sie auch besondere Chansons und andere Lieder geschrieben worden sind, weniger.

Jennifer Labath und Pascal Vallée, die Ende September und Oktober (jeweils am letzten Samstag des Monats) solo in der WerkStadt auftreten werden, sowie die erstmals vor Publikum auf der Bühne stehenden Emine Cambel, Teresa Krick, Benedikt Bauer und Chris Pudzi gewährten einen ebenso realistischen wie ungewöhnlichen Einblick in diese einmalige Region.

Über Träume und die Schönheit des Ruhrgebiets

Gruppe
Die jungen Sänger/innen (von links)
Pascal Vallée, Jennifer Labath,
Teresa Krick, Emine Cambel und
Benedikt Bauer zeigten in der
WerkStadt, was sie in ihren
Workshops mit der erfahrenen
Chansonnette Maegie Koreen gelernt
hatten.
Foto: Dietmar Bock
Ob lyrisch mit dem "Bergmannslied" von Kurt Tucholsky, mit Herbert Grönemeyers "Currywurst" oder der abgewandelten Weltstadt-Hymne "New York, New York": Heimatliche Gefühle gab´s reichlich und sie wurden auf immer neue Art dargeboten.

Die Lieder über Menschen, Kohle, Bergbau, Stahl, Dreck, Tauben, Laubenkolonien, Träume und die Schönheit des Ruhrgebiets verzauberten und amüsierten die Zuhörer nicht nur, sondern machten sie auch nachdenklich.

Eine Hommage an die Menschen

Abgerundet wurde die exzellente Hommage an den ,,Pott" durch Textbeiträge, die das Leben der einfachen Menschen hier im Revier wiederspiegelten.


,,Mensch, Ruhrpott", mag man angesichts dieser Klasse-Vorstellung ausrufen ,,Is dat hier schön!"

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 02. Februar 2011 um 08:09 Uhr