6. Impression, 4. März
Leider berichten wir jetzt zum letzten Mal aus dem schönen Schneeparadies Jochgrimm. Morgen geht es wieder auf die lange Heimreise, nicht ohne zuvor heut abend die Fahrt gebührend ausklingen zu lassen.
Den gestrigen Tag verbrachten die Meisten von uns in Obereggen/ Latemar, einem großen Skigebiet mit diversen Pisten.

Das Wetter spielte leider nicht so mit, wie wir es uns erhofft haben. Es schneite und die Sonne war nur sehr, sehr selten zu erahnen. Beim Runterbrettern der Pisten fror einem fast das Gesicht ein. Der Sonnenschutz und die Sonnenbrillen, welche fast jeder mit hatte, waren überflüssig. Aber trotz der Wetterverhältnisse war es ein gelungener Ausflug. So ziemlich alle hatten ihren Spaß und keiner hat sich großartig verletzt. Die Pisten waren größer, steiler und vor allem länger als sie hier in Jochgrimm sind. So konnte man seine hier erlernten Ski- und Snowboardkünste unter Beweis stellen und mal so richtig Gas geben.

Zwischendurch wurde eine Pause eingelegt, in der wir die Möglichkeit hatten, in einer Skihütte zu essen und zu trinken. Dort war es, für uns Schüler, allerdings sehr teuer. Zum Glück hatten wir noch unser Lunchpaket mit Brötchen, Obst und Wasser. Da wir Weiberfastnacht hatten, liefen die Bedienungen in lustigen Kostümen `rum, welche uns sehr „bespaßt“ haben. Viele machten Fotos mit beispielsweise Robin Hood oder dem Teufel an ihrer Seite. Ebenfalls belustigend war deren Dialekt. Als einer der Kellner uns die Torten aufzählte, die es im heutigen Angebot gab, lagen bereits nach dem ersten Wort drei unserer Mitschüler lachend unter dem Tisch.

Nach der Pause ging es dann gestärkt weiter. Wir fuhren in einer Gondel nach oben, bei der man seine Ski an der Außenseite in Halterungen stecken musste. Das hat leider nicht reibungslos geklappt und so fuhren manche Ski leider ohne ihren Besitzer gen Bergstation. Aber das war nur halb so wild, da die Lehrer sich auch um dieses Problem kümmerten.
Im Großen und Ganzen möchte ich behaupten, dass jeder in Obereggen auf seine Kosten kam und eine Menge Spaß hatte!
Aber dies war nicht das einzige Highlight an diesem Tag.
Abends gab es eine Disko, diesmal nicht nur für das Leibniz-Gymnasium im Kellergewölbe, sondern für das komplette Hotel, in der ein professioneller DJ aufgelegt hat. Auch hier hatten so ziemlich alle ihren Spaß.

Es wurde getanzt, gesungen, gelacht und kräftig gefeiert. Selbst die Lehrer waren ganz vorn mit dabei und „ließen die Sau raus“. Trotz des Zusammentreffens zwischen Dortmundern und uns Schalkern blieb es verhältnismäßig ruhig und fast alle kamen gut miteinander aus. Ausnahmsweise mussten alle Schüler erst gegen 23 Uhr auf ihre Zimmer. Für manche hört sich dies nicht besonders an, aber für jochgrimmer Verhältnisse war es eine großzügige Geste der Lehrer!
Mein Fazit: Ein anstrengender, aber trotzdem lustiger Tag mit einem durchaus gelungenen Abschluss!
Melina Hannig 9a
Damit enden unsere kleinen Spotlights aus Jochgrimm. Während ich diese letzten Zeilen schreibe, starten draußen die ersten Schüler, denn das Abschlussrennen hat gerade begonnen.


Zum Mittagessen wird es natürlich als ersten Gang wieder Nudeln geben – dieses Mal mit Pesto. Danach folgen Fischstäbchen – schließlich ist es Freitag – mit Kartoffeln und Prinzessbohnen. Abends gibt es unter anderem Pizza. Und hat ein Bericht die Schweinefilets mit Pfifferlingen an Sahne-Pilz-Sauce mit gratiniertem Blumenkohl erwähnt? Oder das Eis mit Waldbeeren? Oder die Berge an Salat und diversen Gemüsen am Buffet? Es ist eben alles eine Frage der Wahrnehmung. Wahrgenommen haben wir eine wirklich nette Truppe, die keine nennenswerten Probleme aufgeworfen hat, und das trotz (oder dank?) Dortmunder und Schalker Erfolgen, die am großen Bildschirm gezeigt wurden. Erneut waren wir beeindruckt, wie schnell die absolute Mehrheit der Schülerinnen und Schüler zu fahrerischen Erfolgen kam und Freude an diesem Sport entwickelte. Abschließen möchte ich mit dem Dank der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrerinnen und Lehrer an unseren begleitenden Arzt Herrn M. Finke, der uns stets das beruhigende Gefühl gab: „Alles wird gut“! Wahrscheinlich hat sein Schal mit eben diesem Slogan den Schalke 04-Erfolg maßgeblich gesichert.
Ciao, Jochgrimm, ciao corno nero, ci vediamo
Schorowsky
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