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Neubau eröffnet
Aktuelles - Presseschau

Die unendliche Geschichte

WAZ vom 29.09.2009

Eine „never ending Story", wie OB Frank Baranowski sie nannte, hat nun doch gestern ein gutes Ende genommen: Der seit 15 Jahren geplante Neubau für das Leibniz-Gymnasium an der Breddestraße wurde feierlich eingeweiht.

Das zweistöckige Gebäude beherbergt im Erdgeschoss ei­ne 100 Quadratmeter große Cafeteria sowie zwei Mehrzweckräume zu 75 und 55 qm. Dabei ist vor allem die Cafete­ria ein Novum an der buerschen Penne, das aber notwen­dig wurde. Da sich durch die Verkürzung der Schulzeit auf zwölf Schuljahre bis zum Abi­tur längere Schultage ergäben, müssten die Schüler auch nachmittags unterrichtet und versorgt werden. Doch nicht nur da kommt die Cafeteria gut an. „In so einem gemütlichen Raum könnten die Pausen ru­hig länger sein", findet Schü­lersprecherin Kateryna Ivanchuk.

In der ersten Etage des Neubaus finden sich vier Klassen­räume zu je 60 Quadratme­tern, allesamt mit Computern mit Internetanschluss und Beamer ausgestattet. Dort sollen in Zukunft Oberstufenkurse unterrichtet werden. Außerdem gibt es eine Dachterrasse.

»Der Neubau ist ein Auftrag: Macht was draus«

Fast 3,7 Millionen Euro hat der Neubau gekostet. Davon entfielen rund 3,5 Mio auf den reinen Bau und 140 000 für die Einrichtung.

Der Neubau war notwendig geworden, nachdem 1991 ein Teil der an gleicher Stelle stehenden Pavillionanlage bei einem Brand zerstört wurde. Die verbleibenden 12 Klassen­räume waren Mitte der 90er Jahre ebenfalls so marode, dass sie abgerissen und durch einen neuen Pavillion ersetzt werden mussten, der 2003 in Betrieb genommen wurde. Dies stellte allerdings auch nur eine Übergangslösung dar.

Bei der feierlichen Einwei­hung am gestrigen Freitag sag­te Schulleiter Konrad Fulst über den Neubau: „Es ist eine Verbesserung, auf die wir lan­ge gewartet haben und die wir dringend brauchen." Auch Frank Baranowski lobte die Investition in die Bildung. „Die Zukunft unserer Stadt geht täglich durch die Türen der Schulen", sagte der OB.

Die Räumlichkeiten seien allerdings nur die Kulisse für erfolgreiches Lernen, die es mit Leben zu füllen gelte, so Baranowski. Fulst versprach: „Wir verstehen den Neubau als Auftrag an uns: Macht was draus."

Mit der Einweihung des Neubaus sind die Sanierungsarbeiten am Leibniz-Gymnasium allerdings keineswegs ab­geschlossen. Von 2010 bis 2012 soll das über 100 Jahre Alte Stammgebäude der Pen­ne saniert werden. Dabei wird unter anderem ein Musikraum durch Umbau sowie ein Selbstlernzentrum geschaffen werden. Außerdem sei die Verwaltung für eine Schule dieser Größenordnung (aktuell 1231 Schüler) zu klein, so dass im Erdgeschoss ein neuer, größerer Verwaltungsbereich entstehen soll. Die Kosten da­für belaufen sich auf rund 5,5 Mio Euro. Während der Bau­zeit werden die Schüler in Containern unterrichtet.

Sebastian Konopka

SCHULFEST

Zur Feier des Tages

... zelebrierte das Leibniz-Gymnasium nicht nur die Einwei­hung des Neubaus, sondern feierte auch gleich noch ein großes Schulfest. Am Nach­mittag hatten die Klassen 5 bis 10 ein buntes Programm mit vielen Spielen und Wett­bewerben im Gebäude und auf dem Schulhof auf die Beine gestellt. Für das leibli­che Wohl der Gäste an der Breddestraße sorgten die El­tern, die direkt die neue Ca­feteria in Beschlag nahmen und dort ein Kuchenbüffet ein­richteten. Außerdem gab es eine Ausstellung der Fach­gruppe Kunst.

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 14. Februar 2010 um 12:25 Uhr